Five and the Red One

Was passiert, wenn sich ein halbes Dutzend Ulmer Schwerenöter vom Ehrgeiz gepackt in eine Rock-Mission stürzen? Die Entstehung von „Mother Bomb Phoenix“, eine auf Konserve verewigte Ausbeute von 10 höllisch rockenden Songs, die allzeit mondän klingen, gewissermaßen wie die der australischen Meister des Wechsel-/Gleichstroms. Five And The Red One haben sich nach dem Feuermal auf der linken Oberkörperhälfte ihres Bassisten benannt. “Wir sind alle gleich, nur er ist halt irgendwie noch rot. Der Name soll unsere Gleichheit und Verbundenheit ausdrücken.”

Zusammen heizen sie so an, dass aus dem Feuermal ein wahrer Flächenbrand wird. Bereits mit ihrem ersten Album teilten sie sich schon die Bühne mit Bands wie Nickelback, The Sweet, Liquido, Bon Jovi, ihren Nachbarn Die Happy und anderen Größen aus dem Rockbusiness. Ihr aktuelles, zweites Album „Mother Bomb Phoenix„ hält eine funktionierende Mischung von Rocksongs bereit. Der Opener „Crash The Sky“ klingt als würden Therapy mit Alice Cooper eine Neuinterpretation von „Nowhere“ einspielen. Locker, flockiger Uptempo-Rock, der zu gefallen weiß. Der letzte Song klingt nach Radio, so als hätten Europe, Bon Jovi und Guns n´ Roses - jedoch ohne Axl - einen gemeinsamen Song am Start. Die Songs klingen abwechslungsreich, sie klingen international, sie klingen nach Publikum. Kurz und knapp: sie klingen nach Ruhm!